Internat Bad Fredeburg

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Kindeswohl

Die Beteiligung der Kinder und Jugendlichen sowie deren Teilhabe am gesellschaftlichen Leben sind selbstverständliche Pfeiler unserer Arbeit.

Diese gliedern sich in folgende Schwerpunkte:

a.      Beschwerdemanagement und Kinderschutz

Das Beschwerdemanagement unserer Einrichtung sieht eine unmittelbare Reaktion auf Beschwerden oder besonderen Vorkommnisse im Sinne des Kinderschutzes vor. Hier gelten die mit dem Stadtjugendamt Schmallenberg getroffenen Vereinbarungen nach § 8a SGB VIII und die Verpflichtung zur Information des übergeordneten Trägers der Jugendhilfe und der zuständigen Aufsichtsbehörde, des Landesjugendamtes in Münster, nach den Maßgaben der Betriebsgenehmigung.

Des Weiteren verpflichtet sich unsere Einrichtung zur Umsetzung und Einhaltung der Rahmenordnung zur Prävention von sexuellem Missbrauch (www.dbk.de/themen/thema-sexueller-missbrauch/) an Minderjährigen, wie sie die Deutsche Bischofskonferenz am 23.10.2010 beschlossen hat. Hier sind gezielte präventive Maßnahmen formuliert, die folgende Bereiche umfassen: Personalakquise, Personalentwicklung, Personalführung, Organisationsstruktur und konzeptionelle Ausrichtung, die von uns konsequent umgesetzt werden. Die Vorfälle sexuellen Missbrauchs im Zusammenhang mit dem früheren „Internat Fredeburg“ verpflichten uns heute in besonderer Weise die präventiven Möglichkeiten zu nutzen und das Kindeswohl zu schützen.

b.      Ombudsmann

Seit Anfang 2011 steht den Kinder, Jugendlichen und jungen Erwachsenen ein Ombudsmann zur Seite, welcher sie bei persönlichen Beschwerden gegenüber der Einrichtung unterstützt.Der Ombudsmann kann immer dann angesprochen werden, wenn die Kinder, Jugendlichen und jungen Erwachsenen beispielsweise das Gefühl haben, nicht zu ihrem Recht zu kommen, sich ungerecht behandelt fühlen oder in wichtige Entscheidungen nicht einbezogen wurden.

c.       Partizipation und Mitbestimmung

Nach § 8 (1) Satz 1 SGB VIII  sind Kinder und Jugendliche entsprechend ihrem Entwicklungsstand an allen sie betreffenden Entscheidungen der öffentlichen Jugendhilfe zu beteiligen. Bei der Ausgestaltung der Leistungen des SGB VIII sind demnach auch die stationären Jugendhilfeeinrichtungen gefordert, „die wachsende Fähigkeit und das wachsende Bedürfnis des Kindes oder des Jugendlichen zu selbständigem, verantwortungsbewussten Handeln sowie die jeweiligen besonderen sozialen und kulturellen Bedürfnisse und Eigenarten junger Menschen und ihrer Familien zu berücksichtigen.“ (§ 9 Nr. 2 SGB VIII). Dazu gehört selbstverständlich auch die konzeptionelle Verankerung von Formen der Mitbestimmung und Beteiligung auf Ebene der Kinder und Jugendlichen im stationären Jugendhilfebereich. Von erzieherischen Mitteln, die mit Gewalt und Einschüchterung verbunden sind ("schwarze Pädagogik"), distanzieren wir uns deutlich.